Allgemeine Geschäftsbedingungen

§1
Gegenseitige Mitwirkungspflicht

Das zu bearbeitende Material ist mit den Arbeitsergebnissen jeweils nach Fertigstellung, spätestens jedoch bis zum Vertragsende vollständig und in ordentlichem Zustand dem Auftraggeber vorzulegen oder zugänglich zu machen. Mit der endgültigen Abnahme und

Ablieferung des Werkes räumt der Vertragsnehmer dem Auftraggeber die ausschließlichen Nutzungsrechte in allen bekannten Nutzungsarten ein, insbesondere die Rechte der Veröffentlichung, Verbreitung und wissenschaftlichen Auswertung, wobei die Regelungen des Urheberrechts unangetastet bleiben.

Der Auftragnehmer ist an Weisungen, die über die Leistungsbeschreibung hinausgehen, nicht gebunden. Sonstige Aufgaben, die nicht in der Leistungsbeschreibung enthalten sind, sind nicht zu übertragen und auszuführen.

§2
Nachbesserungen

Bevor der Kunde weitere Ansprüche wie Rücktritt, Minderung, Schadenersatz, Selbstvornahme oder Aufwendungsersatz bei nachweislich fehlerhafter Leistung geltend machen kann, leistet der Auftragnehmer eine kostenlose Nachbesserung, wobei er ihr die dazu erforderliche Zeit und Gelegenheit einräumt und alle zur Untersuchung und Mängelbehebung erforderlichen Maßnahmen ermöglicht. Anderenfalls ist der Auftragnehmer von jeder Gewährleistungspflicht frei. Eine Leistung gilt auch dann noch als erfolgreich erbracht, wenn nach Abschluss der Arbeit keine groben Mängel nachgewiesen werden können. Diese betreffen: grobe Logikfehler, Satzbaufehler, sowie stilistische Unzumutbarkeiten.

§3
Informations- und Auskunftspflicht des Vertragsnehmers
Der Auftragnehmer verpflichtet sich, jederzeit auch über Teilergebnisse seiner Arbeit gegenüber dem Auftraggeber wie auch gegenüber autorisierten Dritten fachliche Auskunft zu geben.

Ebenso verpflichtet sich der Vertragsnehmer, über alle geheim zu haltenden Angelegenheiten, die ihm durch Übernahme von Vertragsarbeiten bekannt werden, auch nach Fertigstellung der Arbeit Verschwiegenheit zu bewahren. Die unbefugte Mitteilung geheim zu haltender Tatsachen kann eine Schadensersatzpflicht auslösen.

Soweit der Auftragnehmer zur Erfüllung seiner Verpflichtungen Dritte heranzieht, sind auch diese zur Geheimhaltung zu verpflichten.

§4
Vergütung

Punkt 1

Der Auftragnehmer erhält für die nach diesem Vertrag zu erbringenden Leistungen ein Honorar nach vorher vereinbarter Berechnung. In diesem Honorar sind eventuelle Steuern und alle Nebenkosten, auch für etwa herangezogene Dritte, enthalten.

Das Honorar wird nach der tatsächlichen Wortanzahl des fertig lektorierten Werkes berechnet.

Punkt 2

Auf Anfrage wird ein Kostenvoranschlag ausgefertigt und vor jeder Auftragsübernahme ein Probelektorat erstellt.

Punkt 3

Das Honorar wird grundsätzlich nach mangelfreier Abnahme des Werkes binnen 7 Werktagen fällig.

Punkt 4

In Sonderfällen kann eine Teilzahlung vereinbart werden, die auch nach dem jeweils bereits erbrachten Teil des Werkes richtet. Bei längerfristigen Arbeiten kann ein monatlich im Nachhinein zu erbringender Abschlag gefordert werden.

Punkt 5

Der Auftragnehmer stellt über die Vergütung Rechnungen aus. Dies reicht auch in elektronischer Form.

 

§5
Honorar
Punkt 1

Der Auftragnehmer wird in zeitlich eigener Verantwortung für den Auftraggeber tätig, jedoch innerhalb der vorher miteinander abgestimmten Fristen. Der Auftragnehmer kann den Ort, an dem er seine werkvertraglichen Leistungen erbringt, selbst bestimmen, soweit der Auftrag eine Anwesenheit vor Ort nicht erfordert.

Punkt 4
Der Auftragnehmer ist nicht an bestimmte Arbeitszeiten gebunden, hat jedoch bei Aufgaben, die am Sitz des Auftraggebers oder einer Einrichtung des Auftraggebers zu erfüllen sind, seine Tätigkeit innerhalb der betriebsüblichen Öffnungszeiten zu erbringen.

§6

Haftung / Gewährleistung:

Punkt 1

Die Unternehmerin haftet dem Auftragsteller nach Werkvertragsregelung.

Punkt 2

Die Gewährleistung richtet sich nach den werkvertraglichen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches.

Punkt 3

Die Auftragnehmerin haftet nur bei grob fahrlässigem oder vorsätzlichem Fehlverhalten und höchstens bis zum vereinbarten Honorar. Eine Haftung für Folgeschäden, entgangene Gewinne o. Ä. ist grundsätzlich ausgeschlossen.

 

§7

Kündigung des Vertrages

Punkt 1

Das Vertragsverhältnis nach Auftragserteilung kann von beiden Vertragsparteien jederzeit ohne Einhaltung einer Frist gekündigt werden, wobei der Kündigungsgrund schriftlich mitzuteilen ist. Der Vertragsnehmer händigt in diesem Fall das zur Bearbeitung überlassene Material und alle Hilfsmittel sowie bis dahin vorliegende Arbeitsergebnisse bzw. auch Teilergebnisse umgehend vollständig aus.

 

Punkt 2

Bei Kündigung des Vertrages durch den Auftraggeber aus Gründen, die der Vertragsnehmer zu vertreten hat, bzw. wenn der Auftraggeber zu der Auffassung kommt, dass die Arbeiten im Rahmen des Vertrages unzureichend sind und der Vertragsnehmer die festgestellten Mängel in einer vorgegebenen Frist nicht beheben kann, ist der Auftraggeber berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten.

Punkt 3

Der Vertragsnehmer erhält im Kündigungsfalle vor Vollendung des Werkes nur die Vergütung, die den bis zur Kündigung erbrachten mangelfreien Leistungen entspricht, soweit diese für eine Weiterarbeit nutzbar gemacht werden können.

 

§8
Sonstige Bestimmungen:

Punkt 1

Im Übrigen gelten die Vorschriften der BGB.

 

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